Welche Strategie verfolgt die Neue Rechte? (Gastbeitrag)

Gastbeitrag von Birgit Kieschnick zu dem Artikel in der SZ vom 16.02.2018 zu den Ausfällen der AfD und der geäußerten Empörung durch Ministerpräsident Kretschmer.

Es lohnt sich, dazu den französischen Vordenker der Neuen Rechten  Alain de Benoist zu zitieren – sein Buch ist erschienen unter dem kämpferischen Titel: “Kulturrevolution von rechts”.

Benoist entwickelte in den frühen 80ern eine diskursive Strategie, die die deutschen Kulturrevolutionäre der Neuen Rechten sich heute begeistert aneignen: “Der Staat”, schreibt er, “kann den Besitz von Waffen oder die Verwendung von Sprengstoff verbieten, aber kann nur sehr schwer, ohne das Prinzip der freien Meinungsäußerung anzutasten, die Verbreitung eines Buches oder die Aufführung eines Schauspiels verbieten, die jedoch, wenn es darauf ankommt, Waffen darstellen können, die gegen ihn gerichtet werden”. Was Benoist meint: Besteht auf Eurem Recht, öffentlich Eure Meinung zu sagen – solang, bis es euren liberalen Gegnern zu viel wird – und sie ihre eigenen Wertvorstellungen aufgeben müssen. Kurzum: Lasst das System an sich selbst zugrunde gehen. (entnommen einem Beitrag im DLF von Kolja Mensing) Welche Strategie verfolgt die Neue Rechte? (Gastbeitrag) weiterlesen

Kommentar: Bautzen – dein Image (Gastbeitrag)

Gastbeitrag von Marcel Fischer

Bautzen: Hauptstadt der Sorben, Stadt der Türme, Standtort der ersten Simultankirche Deutschlands. Das ist Bautzen. Und über die schönen Seiten Bautzens lässt sich stundenlang reden. Trotzdem hat die Stadt insbesondere den Ruf als „Knaststadt“. Eine, von der Stadt in Auftrag gegebene, Studie kommt zu dem Schluss, dass beim Marketing noch Luft nach oben ist [1]. Deshalb sollen jetzt die internen Strukturen verändert werden. Das ist wichtig und richtig, wird aber nicht ausreichen, denn Bautzen hat auch noch ein anderes Imageproblem: Bautzen gilt als Nazihochburg. Kommentar: Bautzen – dein Image (Gastbeitrag) weiterlesen