Alle Beiträge von schmanle

Welche Strategie verfolgt die Neue Rechte? Teil II (Gastbeitrag)

Gastbeitrag von Birgit Kieschnick

Heute: Neue Rechte in Bautzen – Besetzung des öffentlichen Raumes

2014 drückte man mir auf dem Kornmarkt einen Zettel in die Hand – „Ist ja schön, dachte ich, dass es wieder mal Friedensdemonstrationen gibt!“ Da ich am Montag immer vor meiner Sport-Stunde am Kornmarkt vorbeikam, hörte ich auch den Rednern zu. Mir war recht schnell klar, dass hier was nicht stimmt. Welche Strategie verfolgt die Neue Rechte? Teil II (Gastbeitrag) weiterlesen

Bautzen und die Sorge ums Image – eine Initiativbewerbung als Marketingleiter von Siegfried Heilmann (Gastbeitrag)

Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie und Sarkasmus enthalten. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie ihren Arzt oder Apotheker.

Bewerbung als Marketingleiter

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte mich auf die bald entstehende Stelle als Leiter des Stadtmarketings bewerben. Meine persönlichen Daten können sie meinem Lebenslauf entnehmen. Lassen sie mich Ihnen hier lieber meine Vision für Bautzen vorstellen.

Wir müssen die Schwächen der Stadt in Stärken umwandeln. So  macht es beisspielsweise die Biermarke Sternburg. Jedem ist klar, dass Sternburg nur von Punks und Hartzern getrunken wird. Und genau damit wirbt Sternburg. Bautzen hat kein Naziproblem, Bautzen hat eine Zielgruppe: auf RECHTE Deutsche.
Bautzen und die Sorge ums Image – eine Initiativbewerbung als Marketingleiter von Siegfried Heilmann (Gastbeitrag) weiterlesen

„Bautzen als Bayern München der Minderheitenpolitik“: Deutsch-Sorbisches Miteinander

Hier nur einige wenige Sätze zum heutigen Stadtrat und dem deutsch-sorbischen Miteinander, da mir eigentlich die Zeit zum Schreiben fehlt…

In der Sitzung des gab es heute einen Impulsvortrag von Thede Boysen, der den Stadträt*innen dazu dienen sollte eine Ideenkonferenz zum deutsch-sorbischen Miteinander in der Stadt vorzubereiten.

„Bautzen als Bayern München der Minderheitenpolitik“: Deutsch-Sorbisches Miteinander weiterlesen

Welche Strategie verfolgt die Neue Rechte? (Gastbeitrag)

Gastbeitrag von Birgit Kieschnick zu dem Artikel in der SZ vom 16.02.2018 zu den Ausfällen der AfD und der geäußerten Empörung durch Ministerpräsident Kretschmer.

Es lohnt sich, dazu den französischen Vordenker der Neuen Rechten  Alain de Benoist zu zitieren – sein Buch ist erschienen unter dem kämpferischen Titel: “Kulturrevolution von rechts”.

Benoist entwickelte in den frühen 80ern eine diskursive Strategie, die die deutschen Kulturrevolutionäre der Neuen Rechten sich heute begeistert aneignen: “Der Staat”, schreibt er, “kann den Besitz von Waffen oder die Verwendung von Sprengstoff verbieten, aber kann nur sehr schwer, ohne das Prinzip der freien Meinungsäußerung anzutasten, die Verbreitung eines Buches oder die Aufführung eines Schauspiels verbieten, die jedoch, wenn es darauf ankommt, Waffen darstellen können, die gegen ihn gerichtet werden”. Was Benoist meint: Besteht auf Eurem Recht, öffentlich Eure Meinung zu sagen – solang, bis es euren liberalen Gegnern zu viel wird – und sie ihre eigenen Wertvorstellungen aufgeben müssen. Kurzum: Lasst das System an sich selbst zugrunde gehen. (entnommen einem Beitrag im DLF von Kolja Mensing) Welche Strategie verfolgt die Neue Rechte? (Gastbeitrag) weiterlesen

Kommentar: Bautzen – dein Image (Gastbeitrag)

Gastbeitrag von Marcel Fischer

Bautzen: Hauptstadt der Sorben, Stadt der Türme, Standtort der ersten Simultankirche Deutschlands. Das ist Bautzen. Und über die schönen Seiten Bautzens lässt sich stundenlang reden. Trotzdem hat die Stadt insbesondere den Ruf als „Knaststadt“. Eine, von der Stadt in Auftrag gegebene, Studie kommt zu dem Schluss, dass beim Marketing noch Luft nach oben ist [1]. Deshalb sollen jetzt die internen Strukturen verändert werden. Das ist wichtig und richtig, wird aber nicht ausreichen, denn Bautzen hat auch noch ein anderes Imageproblem: Bautzen gilt als Nazihochburg. Kommentar: Bautzen – dein Image (Gastbeitrag) weiterlesen

Würdiges Gedenken in Bautzen gestört durch den Finanzbürgermeister

Tief hängen die Wolken, der Regen hat aufgehört, dennoch liegt ein Dunst über den Wiesen zwischen Bautzen und Grubschütz. Im Hintergrund des Gedenksteins hängt eine einst stattliche Birke vom Sturm verdreht und gebrochen. Auf der anderen Seite plätschert die Spree. Viele Menschen aus Bautzen und Umgebung haben sich heute an dem Gedenkstein eingefunden „zum Gedenken an die Menschen, die während des Nationalsozialismus zwischen 1940 und 1945 in der Waggon- und Maschinenfabrik Bautzen Zwangsarbeit leisten mussten“. Sie gedachten Menschen, die aus der Stadt und der Umgebung stammten und hier oder an anderen Orten lediglich aufgrund der Tatsache, dass sie nicht in das Bild der Nationalsozialisten passten, inhaftiert und gequält wurden, Zwangsarbeit leisten und schlussendlich in vielen Millionen Fällen ihr Leben lassen mussten.

Würdiges Gedenken in Bautzen gestört durch den Finanzbürgermeister weiterlesen

Rede anlässlich des Holocaust-Gedenktages / Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus von Steffen Grundmann (DIE LINKE)

In diesem Beitrag wird die Rede von Steffen Grundmann (Fraktionsvorsitzender DIE LINKE im Stadtrat Bautzen), die er am Holocaust-Gedenktages / Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus 27. Januar 2018 hielt, ungekürzt veröffentlicht. Ein weiterer Artikel zur gesamten Veranstaltung wird am Abend folgen.

Rede anlässlich des Holocaust-Gedenktages / Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus von Steffen Grundmann (DIE LINKE) weiterlesen

Über Sekten, Reichsbürger etc. und den Versuch der Aufklärung – Gastbeitrag

Heute gibt es mal wieder einen Gastbeitrag. Heute von Birgit Kieschnick, die unter anderem im Stadtfamilienrat Bautzen e.V. und weiteren Initiativen aktiv ist. Ist sie unter anderem Initiatorin der Bücherzelle in Bautzen. Hier der Text von Birgit Kieschnick:

Über Sekten, Reichsbürger etc. und den Versuch der Aufklärung – Gastbeitrag weiterlesen