Archiv der Kategorie: Allgemein

Aussagen von Polizisten, die zu denken geben

Ich hatte nie ein Problem mit der Polizei. Ich vermute, dass das bei vielen, die diese Zeilen lesen werden, anders ist. Bis Herbst des vergangenen Jahres stand ich der Polizei allerdings neutral gegenüber. Ich habe sie nicht als „Freund und Helfer“ überhöht, ich habe sie aber auch nicht besonders kritisch gesehen. Dies änderte sich 2016 an einem Abend im September. Nach den Ereignissen der vergangenen Tage in Bautzen, begann ich wieder vermehrt über die Polizei und ihr Agieren nachzudenken. Ich möchte keinen langen Roman zum Thema schreiben, sondern nur zwei Zitate von Polizisten in den Raum stellen, die zu denken geben. Die Zitate wurden nicht in direktem Zusammenhang geäußert und es ist mir bewusst, dass es fraglich ist, sie in Zusammenhang zu stellen.

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Eine andere Sicht der Dinge: Die Nacht vom 27. auf den 28. Juli in Bautzen

Es gibt immer mehr als eine Sicht auf ein Ereignis. Eine Möglichkeit, die Geschehnisse des gestrigen Abends (27./28. Juli) auf dem Bautzener Kornmarkt zu betrachten, ist die Sichtweise der Polizei, die eine Pressemitteilung zu dem kompletten Abend herausgegeben hat. Man kann aber auch Menschen fragen, die an dem Abend – zumindest zeitweise – dabei waren. Ich habe Claudia Nikles, die das Geschehen beobachtet hat, nach ihren Beobachtungen, Eindrücken und Erfahrungen des Abends gefragt. 

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Bautzen: Kurz notiert IV

Der alltägliche Wahnsinn in Bautzen:
 
Vor Edeka am Kornmarkt sitzt meist die „Division Bautzen“, sich vor Sonne oder Regen schützend und Bier trinkend.
 
Samstag:
Als ich in das Geschäft ging: „Ah da ist ja unsere grüne Freundin“
Als ich herausging: riefen mir meinen Namen hinterher
 
Montag:
Beim Reingehen: „Da ist ja die dumme Sau“
Beim Rausgehen: unverständliches Gepöbel

2016: Ein Abend im September – oder: Die Menschenjagd von Bautzen

Dieser Bericht ist recht lang und erhält vielleicht auch Details, die nicht relevant erscheinen. Er soll aber ein möglichst umfangreiches Bild des Abends zeichnen und deshalb nehme ich sie auf.

Am Abend des 14. September 2016 befand ich mich gegen 19.45 Uhr auf dem Weg vom Einkaufen nachhause. Es muss in etwa diese Uhrzeit gewesen sein, da ich mich noch sorgte, dass die Geschäfte schließen könnten. Beim Einkaufen im Kornmarktcenter waren die Angestellten teilweise mit der Reinigung des Ladens beschäftigt und etwas genervt, dass ich noch eine Beratung zu Haarpflegeprodukten wünschte.

In diesem Augenblick, mit einer Falsche Rotwein und Käse in der Tasche, freute ich mich nach einem langen Arbeitstag nur noch auf mein Sofa, ein gutes Buch und einen Schluck Wein. Doch es kam alles ganz anderes und der Abend „verfolgt“ mich noch heute.

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