Bautzen: Kurz notiert IV

Der alltägliche Wahnsinn in Bautzen:
 
Vor Edeka am Kornmarkt sitzt meist die „Division Bautzen“, sich vor Sonne oder Regen schützend und Bier trinkend.
 
Samstag:
Als ich in das Geschäft ging: „Ah da ist ja unsere grüne Freundin“
Als ich herausging: riefen mir meinen Namen hinterher
 
Montag:
Beim Reingehen: „Da ist ja die dumme Sau“
Beim Rausgehen: unverständliches Gepöbel

Bautzen: Kurz notiert III

Vor knapp einem Jahr antwortete ich Ves, auf dem mittlerweile leider eingestellten Blog „Lauter Bautz‘ner“ in der Reihe „Warum Bautzen? Warum die Oberlausitz?“, auf einige Fragen.

Nach einem sehr ereignisreichen Jahr in der Stadt, werde ich mich den Fragen in den nächsten Tagen nochmal annehmen, sie nochmal beantworten und Euch die Antworten wissen lassen. Nach einem ersten Blick auf meine Antworten kann ich aber schon sagen, dass ich heute anders antworten werde!

10 Jahre Stolpersteine in Bautzen – oder: Gedanken zum Gedenken

Heute jährt sich die Verlegung von Stolpersteinen in Bautzen zum zehnten Mal. Aus diesem Anlass fand an einer Verlegestelle in der Reichenstraße eine kleine Festveranstaltung mit jüdischer Musik und Redebeiträgen statt. Veranstalter waren die Stadt Bautzen, der Arbeitskreis Judentum und der VVN-VdA.

Meinen Redebeitrag findet hier veröffentlicht, damit er nicht nur die dort Anwesenden erreicht! 10 Jahre Stolpersteine in Bautzen – oder: Gedanken zum Gedenken weiterlesen

2016: Ein Abend im September – oder: Die Menschenjagd von Bautzen

Dieser Bericht ist recht lang und erhält vielleicht auch Details, die nicht relevant erscheinen. Er soll aber ein möglichst umfangreiches Bild des Abends zeichnen und deshalb nehme ich sie auf.

Am Abend des 14. September 2016 befand ich mich gegen 19.45 Uhr auf dem Weg vom Einkaufen nachhause. Es muss in etwa diese Uhrzeit gewesen sein, da ich mich noch sorgte, dass die Geschäfte schließen könnten. Beim Einkaufen im Kornmarktcenter waren die Angestellten teilweise mit der Reinigung des Ladens beschäftigt und etwas genervt, dass ich noch eine Beratung zu Haarpflegeprodukten wünschte.

In diesem Augenblick, mit einer Falsche Rotwein und Käse in der Tasche, freute ich mich nach einem langen Arbeitstag nur noch auf mein Sofa, ein gutes Buch und einen Schluck Wein. Doch es kam alles ganz anderes und der Abend „verfolgt“ mich noch heute.

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Kritisches und Alltägliches aus dem Leben in Bautzen/Budyšin